CLINICA DENTAL CAP NEGRET - Zahnerhaltung
Dr. Marco Hahn
 
 

 



Zahnerhaltung

Zahnerhaltung

Ein gesunder Zahn ist besser als ein kranker Zahn. Ein kranker Zahn ist immer noch besser als gar keiner. Deshalb versuchen wir jeden Zahn zu erhalten.

Sieht man von der Zange ab,  kennt ein Zahn drei Bedrohungen:

1.) Karies
2.) Wurzelentzündung                    
3.) Zahnfleischentzündung


zu 1.) Bakterien siedeln sich auf der Zahnoberfläche an. Die Säure, die sie produzieren, löst den Zahn nach und nach auf - ein Loch entsteht. Wird das Loch immer größer,  droht sogar eine Entzündung des Zahnnervs. Eine beginnende (oberflächliche) Karies kann man noch durch Prophylaxe stoppen - Vorraussetzung hierfür sind regelmäßige Kontrolle und gute Mitarbeit des Patienten. Kommt es trotzdem zum Loch, muss man es füllen.

zu 2.) Obwohl der Zahn an der Oberfläche kein Leben zeigt, pulsiert es in ihm. Das merkt man spätestens, wenn sich der Zahnnerv entzündet. Ohne eine Wurzelbehandlung verschwinden die starken Schmerzen nicht mehr und man müsste den Zahn ziehen.

zu 3.) Zahnstein kennen Sie sicher,  aber was sind Konkremente? Eigentlich dasselbe,  nur wachsen Konkremente unter dem Zahnfleisch: Bakterien mauern sich unter Kalk ein und können so unbehelligt das Immunsystem ärgern. Leider produzieren die Entzündungszellen auf diesen Reiz hin eine Substanz, die den Knochen abbaut. Deshalb muss der Zahnarzt die Konkremente entfernen, da sonst im Laufe der Jahre der Zahn von selbst ausfällt.

Füllungen

Jedes Loch, dass der Zahnarzt bohrt, muss wieder gefüllt werden. Damit diese Füllungen  nicht so schwarz schimmern, verwenden wir schon lange kein Amalgam mehr. Sie haben dabei die Wahl zwischen Kunststofffüllungen, die wir sofort anfertigen oder Füllungen, die im Labor gefertigt werden. Letztere (Inlays) zeichnen sich durch eine ausgezeichnete Passgenauigkeit und hohe Materialqualität aus. Keramikinlays lassen sich dann von echten Zahn nicht mehr unterscheiden. Zudem ist Keramik das verträglichste Material überhaupt und besonders für sensible Menschen geeignet.

Wurzelbehandlungen

Ist der Zahnnerv einmal entzündet, dann muss er entfernt werden. Gleichzeitig werden der Wurzelkanal gereinigt und die Bakterien entfernt, die die Entzündung ausgelöst haben. Danach kann der Wurzelkanal gefüllt werden. Ein Zahn ohne Nerv muss überkront werden: Er wird nämlich im Laufe der Zeit spröde. Um ihn zusätzlich zu stabilisieren, wird ein Stift in den Zahn gesetzt. So versorgt, kann der Zahn noch viele Jahre nützlich sein.

Zahnfleischbehandlungen

Blut an Zahnbürste oder Zahnseide sind die ersten Anzeichen einer beginnenden Zahnfleischentzündung. Werden diese nicht erkannt, so geht die Entzündung meist unbemerkt weiter. Erst wenn die Zähne anfangen zu wackeln,  wird man wieder aufmerksam. Wenn nicht spätestens jetzt eingegriffen wird,  droht der Zahnverlust. Durch eine regelmäßige Kontrolle beim Zahnarzt kann eine Parodontitis rechtzeitig erkannt und behandelt werden.

Bei der Zahnfleischbehandlung werden die verkalkten Bakterienbeläge entfernt. Die Wurzeloberfläche wird geglättet, damit die Bakterien sich nicht wieder ansiedeln können. Der Körper hat nun wieder selbst  die Möglichkeit  die Bakterien in Schach zu halten. Manchmal muss das Zahnfleisch zur Seite geschoben, damit wir mehr Übersicht haben - dadurch ist eine bessere Reinigung möglich.

So sind wir in der Lage, eine weitere Lockerung zu stoppen und durch spezielle Verfahren in begrenztem Umfang  den  Abbau rückgängig zu machen.

Über Ihren speziellen Fall können wir Sie jedoch nur vor Ort beraten. (Erstberatung kostenlos)